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Herbsttagung 2013

Familienmigration – Einwanderungsroute, Menschenrecht, transnationale Praxis

 

Siebte Herbsttagung des Netzwerkes Migrationsrecht

8.-10. November 2013, Tagungszentrum Hohenheim

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Tagungsprogramm zum Download
Den Ankündigungstext finden Sie unter Aktuelles, Informationen zur Anmeldung am Ende dieser Seite.
Die Programme der Herbsttagungen 2007–2012 finden sie links in der Navigationsleiste.

Freitag, 8. November 2013

17:00 Uhr Netzwerktreffen (für Mitglieder und Interessierte – bitte gesondert anmelden)

18:00 Uhr Abendessen

19:00 Uhr Begrüßung

19:15 - 21:30 Uhr Abendpanel

Migrantenfamilien und Grundgesetz - verfassungsrechtliche Grenzen der Ungleichbehandlung
RiBVerfG Prof. Dr. Gabriele Britz

Samstag, 9. November 2013

8:00 Uhr Frühstück und Morgenimpuls

9:00 Uhr Morgenimpuls

9:00 - 12:30 Uhr Gesamtpanel I

Lost in Transnationalism: Transnationale Familien als Herausforderung für das nationale Aufenthaltsrecht
Dr. Anuscheh Farahat, Universität Frankfurt a.M.

10:30 - 11:00 Uhr Kaffeepause

Ein halbes Jahrhundert Familiennachzug: Vom “Betriebsunfall” zur Normalität?
Klaus Barwig, Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Die ungeliebte Einwanderungsroute – neue Fronten im Kampf um den Familiennachzug?
Prof. Dr. Anne Walter, Hochschule Fulda

12:30 Uhr Mittagessen - Das Netzwerk stellt sich vor

14:00 - 15:45 Uhr Workshops Teil 1: Familienbande als Einwanderungschance?

1. Workshop: Das Umgangs- und Sorgerecht im Ausland lebender nichtehelicher Väter
RA Rainer Schmid, Nagold

2. Workshop: Integrationserfordernisse im Familiennachzug – Zwischen Inländerdiskriminierung und Inländerprivilegierung
Jonathan Leuschner, Frankfurt a.M.
Anne Meike Riebau, Berlin

3. Workshop: Familientrennung durch Bleiberechte nach §§ 25a und 104b AufenthG
Dr. Tillmann Löhr, Referent SPD-Bundestagsfraktion
RA Dr. Stephan Hocks, Frankfurt a.M.

4. Workshop: Familie in der Illegalität
Melanie Kößler, DRK Berlin
Elène Misbach, Büro für medizinische Flüchtlingshilfe Berlin

5. Workshop: Der Schutz der Familieneinheit in der Rechtsprechung des EGMR
Prof. Martina Caroni, Universität Luzern

15:45 - 16:15 Uhr Kaffeepause

16:15 - 18:00 Uhr Workshops Teil 2: Unkonventionelle Familien - konventionelles Migrationsrecht

6. Workshop: Biologische, rechtliche, gelebte Familienmodelle: Zwischen Patchwork und Anfechtung
RA Roland Kugler, Stuttgart
Juana Remus, Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, Berlin

7. Workshop: “Sonstige Familienangehörige” nur bei “außergewöhnlichen Härten”: Festhalten an der Kernfamilie?
RA Tim Kliebe, Frankfurt a.M.

8. Workshop: Familiärer ordre public: Wo endet die Anerkennungsfähigkeit familiärer Vielfalt?
RA Thomas Oberhäuser, Ulm

9. Workshop: Zwischen Vulnerabilität und Partizipation – begleitete und unbegleitete Kinder im Asylverfahren
Barbara Bitzi, Universität Zürich
Thomas Berthold, Bundesverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, Berlin

10. Familientrennung trotz Unionsbürgerschaft – neue Gastarbeiter als Phänomen der Krisenmigration
Dr. Karin Scherschel, Universität Jena
Prof. Dr. Stamatia Devetzi, Universität Osnabrück

18:30 Uhr Abendessen

19:30-20.30 Uhr Abendpanel: Berichte und Projekte

Berichte aus den Workshops
Dr. Constantin Hruschka, UNHCR Genf
Norbert Trosien, UNHCR Berlin (angefragt)

Migrationsrecht in der Lehre
Lehr- und Praxisprojekt Migrationsrecht, Universität Halle
Refugee Law Clinic, Universität Gießen
Law Clinic „Migration und Recht“, Universität Bremen

Sonntag, 10. November 2013

8:00 Uhr Frühstück und Morgenimpuls

9:oo-10.45 Uhr Gesamtpanel II: Familien nach der Flucht

The Dublin system and family unity - moving reality vs. fixed abstractions
Prof. Dr. Francesco Maiani, IDHEAP Lausanne

Traumata – Auswirkungen von Verfolgung und Flucht auf Familien
Katrin Schock, FU Berlin/Refugio Bremen

10:45 - 11:15 Uhr Kaffeepause

11:15 - 13.00 Uhr Podiumsdiskussion

Zehn Jahre Familienzusammenführungs-Richtlinie – Bestandsaufnahme und Perspektiven

Prof. Dr. Kees Gronendijk, Universität Nijmegen
Dr. Michael Maier-Borst, Arbeitsstab der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Berlin
Doris Peschke, Kommission der Kirchen für Migranten in Europa (CCME), Brüssel
Hiltrud Stöcker-Zafari, Verband binationaler Familien und Partnerschaften, Berlin

13:00 Uhr Mittagessen

– Tagungsende –

Tagungsort und Anmeldung

Tagungshaus und Anreise

Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
– Tagungszentrum Hohenheim –
Paracelsusstraße 91
70599 Stuttgart
Tel: +49 711 451034 600
Fax: +49 711 451034 898

Das Tagungszentrum liegt in der Nähe der Universität Hohenheim. Von Stuttgart Hbf aus erreichbar mit der Stadtbahn (U5, U6) bis Möhringen, von dort Stadtbahn (U3) bis Plieningen (Endstation). Bei Anreise mit der S-Bahn aus Richtung Süden kann schon in Stuttgart-Vaihingen in die U3 gewechselt werden. Von der Endstation sind es noch etwa 300 Meter zu Fuß.

Tagungskosten

Tagungsbeitrag 25,00 €
Verpflegung 36,00 €
2 Übernachtungen im EZ (m.Fr.) 60,00 €
2 Übernachtungen im DZ (m.Fr.) 50, 00 €
Ermäßigter Gesamtpreis f. Studierende im DZ 82,00 €

Anmeldung und Rückfragen

Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
– Geschäftsstelle ––
Referatsassistenz: Sabine Ilfrich
Im Schellenkönig 61, 70184 Stuttgart
Tel: +49 711 1640 721; Fax: +49 711 1640 821
E-Mail: ilfrich@akademie-rs.de

Die Anmeldung zur Tagung erbitten wir schriftlich oder online unter www.akademie-rs.de spätestens bis zum 24. Oktober 2013. Bitte kommen Sie nicht unangemeldet zur Tagung! Bei Fernbleiben stellen wir Ihnen die Gesamtkosten in Rechnung. Ersatz durch eine andere Person befreit von den Stornogebühren.

Anmeldeformular zum Download

Tagungsleitung und Förderung

Klaus Barwig
Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Prof. Dr. Jürgen Bast, Universität Gießen
Sabiha Beg, Universität Heidelberg
Ivo Genchev, Universität Maastricht
Teresia Gordzielik, ZFM Universität Fribourg
Prof. Dr. Constanze Janda, Universität Jena
Dr. Nora Markard, Sfb 597, Universität Bremen
Hannah Tewocht, Universität Halle
Netzwerk Migrationsrecht

Gefördert durch UNHCR und die Sebastian-Cobler-Stiftung für Bürgerrechte sowie die Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Eine Förderung des Seminars duch den Kinder- und Jugendplan des Bundes über die Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke (aksb) ist beantragt.